Was die PHS noch ausmacht

Was die PHS noch ausmacht

Kinderrechte an der PHS

Auch wir haben Rechte – den Kinderrechten auf der Spur

 

Dieses Projekt unserer Schule wurde im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durchgeführt, welches vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wurde.

Kinder der Jahrgänge 1 bis 4 haben sich Gedanken zu den Kinderrechten gemacht. Diese Gedanken wurden vertont. Zehn von den Kindern gestaltete Stelen laden zum Anschauen, zum Hören und zum Nachdenken ein. Scannen Sie mit Ihrem Handy den QR-Code ab und tauchen Sie ein in die Gedankenwelt der Kinder. Viel Spaß dabei wünscht die PHS.

„Die Veröffentlichungen stellen keine Meinungsäußerung des BMFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen trägt der Autor/die Autorin bzw. die Autoren/die Autorinnen die Verantwortung.“

Unser Kinderrechtepfad

 

Kommen Sie doch mal vorbei und bringen Ihr Smartphone oder ein anderes Gerät mit, welches QR-Codes lesen kann.

Kinderschutz-Siegel für die PHS und OGS

Bildunterschrift Kinderschutzsiegel 2: Links: Schülerinnen und Schüler der Grundschule Richrath-Mitte (Teilstandort Zehntenweg). Rechts vorne (v. l.): Oliver Markmann (Schulleitung Paulus-Schule), Katja Linder (Schulleitung Peter-Härtling-Schule), Monika Biermann (Lehrerin der Grundschule Richrath-Mitte, Teilstandort Zehntenweg), Bürgermeister Gerold Wenzens, Anette Zöll (stellvertretende Schulleitung der Grundschule Richrath-Mitte), Sabina Berberovic (OGS-Leitung Peter-Härtling-Schule) und Ute Sobisch-Joswig (OGS-Fachberatung AWO der Grundschule Richrath-Mitte an beiden Standorten).
Rechts hinten (v. l.): Sonja Baumhauer (Fachbereichsleitung Jugend, Schule und Sport) und Katharina Schenk (städtischer Kinder- und Jugendschutz).

 

 

 

Stadt Langenfeld zeichnet Grundschulen und Offene Ganztagsangebote mit Kinderschutz-Siegel aus

 

Der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Gefährdung, insbesondere vor sexualisierter Gewalt, Vernachlässigung und Misshandlung, ist eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe. Als Schulträger hat die Stadt Langenfeld deshalb gemeinsam mit den Grundschulen und ihren Offenen Ganztagsangeboten (OGS) in den vergangenen zwei Jahren umfassende Schutzkonzepte entwickelt. Für dieses besondere Engagement sind nun die ersten drei der beteiligten Schulen mit dem Kinderschutz-Siegel ausgezeichnet worden.

 

Die Erarbeitung der Schutzkonzepte wurde fachlich von Steffi Korell, Referentin Kinder- und Jugendschutz, sowie Katharina Schenk vom Kinder- und Jugendschutz der Stadt Langenfeld begleitet und strukturiert. Zu Beginn des Prozesses nahmen alle Mitarbeitenden der Grundschulen und OGS an einer Grundlagenschulung zu den Themen sexualisierte Gewalt, Täterstrategien und Prävention teil. Ziel war es, eine gemeinsame fachliche Grundlage und ein einheitliches Verständnis für wirksamen Kinderschutz zu schaffen.

 

Im Anschluss wurden an jedem Schulstandort Steuerungsgruppen eingerichtet, bestehend aus Schul- und OGS-Leitungen sowie weitere an Schulen beschäftigten Fachkräften. Gemeinsam führten sie eine Risiko- und Potenzialanalyse durch. Die Ergebnisse wurden in den Kollegien und OGS-Teams diskutiert und weiterentwickelt. So entstanden standortspezifische Schutzkonzepte, die unter anderem ein gemeinsames Leitbild, verbindliche Regeln zum professionellen Umgang mit Nähe und Distanz sowie klare Handlungsabläufe für Verdachtsfälle und Beschwerdeverfahren umfassen.

 

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Beteiligung der Kinder. In Workshops, Begehungen und kreativen Beteiligungsformaten konnten sie ihre Sichtweisen, Bedürfnisse und Erfahrungen einbringen. Damit orientieren sich die Schutzkonzepte konsequent an den Kinderrechten und stärken die Mitbestimmung der Schülerinnen und Schüler.

 

„Kinderschutz gelingt nur dort, wo alle Beteiligten Verantwortung übernehmen und eine gemeinsame Haltung leben. Mit den einrichtungsspezifischen Schutzkonzepten und dem Kinderschutz-Siegel setzen unsere Schulen mit ihren Offenen Ganztagsangeboten ein deutliches Zeichen für Achtsamkeit, Transparenz und eine Kultur des Hinschauens. Darauf können wir als Schulträger sehr stolz sein“, betont der Langenfelder Bürgermeister Gerold Wenzenz.

 

Das Kinderschutz-Siegel ist eine besondere Auszeichnung für Schulen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit sowie Vereine mit Jugendabteilungen, die sich über die gesetzlichen Anforderungen hinaus nachhaltig für den Schutz von Kindern und Jugendlichen einsetzen. Es macht sichtbar, dass diese Einrichtungen konsequent Maßnahmen gegen Vernachlässigung, Misshandlung und insbesondere sexualisierte Gewalt umsetzen und aktiv zur Stärkung der Kinderrechte beitragen.

 

Für Kinder, Jugendliche und ihre Sorgeberechtigten bietet das Siegel eine wichtige Orientierung und schafft Vertrauen. Gleichzeitig setzt es ein klares Signal an potenzielle Täterinnen und Täter: Transparente Strukturen, verbindliche Schutzmaßnahmen sowie klar geregelte Beschwerde- und Meldewege erschweren Grenzverletzungen und fördern eine Kultur des Hinschauens.

Die Auszeichnung ist keine einmalige Ehrung, sondern mit einer regelmäßigen Überprüfung verbunden. Alle zwei bis drei Jahre wird gemeinsam mit Katharina Schenk vom Kinder- und Jugendschutz der Stadt Langenfeld geprüft, ob die Voraussetzungen für den Erhalt des Siegels weiterhin erfüllt sind. So wird sichergestellt, dass die Schutzkonzepte kontinuierlich weiterentwickelt und im Alltag gelebt werden.

 

Mit der Einführung des Kinderschutz-Siegels unterstreicht die Stadt Langenfeld ihr langfristiges Engagement für den Schutz und die Stärkung von Kindern und Jugendlichen. Ziel ist es, sichere Lern- und Lebensorte zu schaffen, in denen Kinder ihre Rechte kennen, Beteiligung erfahren und sich vertrauensvoll entwickeln können.

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